Gelenkgriffe

Gelenkgriffe haben einen schwenkbaren Kopf. Damit setzen Sie Drehmoment an Stellen, wo ein gerader Hebel nicht passt. Wählen Sie die Länge je nach Platz. Ein längerer Griff gibt mehr Hebelkraft, braucht aber mehr Raum. Prüfen Sie den Antrieb, z.B. 1/2 Zoll für normale PKW. Modelle mit verriegelbarem Gelenk oder Ratsche bieten mehr Kontrolle.

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Gelenkgriffe: abwinkeln wo nötig

Funktionsweise

Ein Gelenkgriff hat einen Kopf, der schwenkbar ist. So erreichen Sie Schrauben und Muttern, wo ein gerader Griff nicht passt. Sie üben Kraft in einem Winkel aus, ohne das Handgelenk zu verdrehen. Das hilft im Radkasten, am Motorblock und unter dem Fahrzeug.

Länge und Antriebsgröße wählen

Die Länge bestimmt die Hebelwirkung. Ein langer Griff gibt mehr Kraft, braucht aber Platz. Wählen Sie die Länge daher nach dem verfügbaren Raum. Prüfen Sie auch die Antriebsgröße. Für Pkw ist 1/2 Zoll üblich. Schwerere Lkw benötigen 3/4 Zoll oder 1 Zoll.

Arretierung und Zuverlässigkeit

Im Zweifel nehmen Sie eine Ausführung mit arretierbarer Stellung. So klappt der Kopf nicht versehentlich um. Eine feste Arretierung verhindert eingeklemmte Finger. Prüfen Sie vor Gebrauch, ob das Scharnier leichtgängig ist und einrastet.

Ein Gelenkgriff arbeitet oft mit anderem Knarren- und Verlängerungszubehör zusammen. Passt der Kopf nicht, probieren Sie ein Kardangelenk oder einen Gleitgriff. Zum schnellen Drehen ohne Richtungswechsel ist ein Drehgriff praktisch, und mit einer Ratsche setzen Sie Kraft in Stufen ein.