Endoskope
Ein Endoskop zeigt Ihnen das Innere von Motoren, Zylindern und anderen geschlossenen Bauteilen. Achten Sie beim Kauf auf die IP-Schutzart, den Arbeitstemperaturbereich und die Akkukapazität. So stellen Sie sicher, dass die Kamera für Ihre Umgebung geeignet ist und lange einsatzbereit bleibt.
Endoskop für die Werkstatt richtig wählen
Welche Ausführung passt zu Ihrer Prüfung?
Endoskope unterscheiden sich in Kamerakopfdurchmesser, Kabellänge und Bildqualität. Ein Kopf mit 8 mm passt durch die meisten Zündkerzenlöcher und Einspritzdüsen. Für kleinere Öffnungen wählen Sie ein Modell mit 5,5 mm oder dünner. Das Kabel muss lang genug sein, um tiefe Zylinder oder Leitungen zu erreichen. Messen Sie daher immer den Zugang und die Öffnung, bevor Sie bestellen.
Wo die Bestellung schiefgeht
Viele Mechaniker achten nur auf die Kamerqualität und vergessen die Schutzart. Ein Endoskop ohne gute IP-Schutzart übersteht Feuchtigkeit oder Staub nicht. Prüfen Sie deshalb die IP-Schutzart von Kamera und Gehäuse. Für Arbeiten im Motorraum ist mindestens IP67 zu empfehlen. Achten Sie auch auf die Arbeitstemperatur. In einem warmen Motorraum kann eine billige Kamera schnell ausfallen.
Warum Akkulaufzeit und Batterietyp wichtig sind
Eine Inspektion dauert oft länger als gedacht. Wählen Sie ein Modell mit einem Akku, der mindestens einige Stunden hält. Manche Endoskope arbeiten mit Batterien, andere haben einen eingebauten Akku. Überlegen Sie, ob Sie vor Ort aufladen können oder Ersatzbatterien benötigen. Eine lange Akkulaufzeit verhindert, dass Sie mitten in der Diagnose ohne Bild dastehen.
Ein Endoskop gehört zu den Prüfgeräten, mit denen Sie eine Werkstatt komplett ausstatten. Wenn Sie neben dem Bild auch Druck messen möchten, sehen Sie sich Motor, Öldruck und Multimeter & Spannungsprüfer an. Für die Stromversorgung Ihrer Geräte sind Batterien unverzichtbar, und mit einem Lecksucher finden Sie Undichtigkeiten, die die Kamera allein nicht aufspürt.


